Bogenschießen trotzt Handicap 2

20.09.2022

Bogenschießen
Anlegen der Ausrüstung
Soft-Archery

Das Projekt zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Handicap konnte am 20. September mit 10 Kindern im Alter von 11 bis 13 Jahren fortgeführt werden, die von zwei Lehrerinnen und einer Betreuerin begleitet wurden.

Gegen 9.30 Uhr traf die Gruppe der Hilda-Heinemann-Schule in Endringhausen ein. Sie wurden wieder von Barbara herzlich im Namen des Vereins begrüßt und mit einer Übung zur Grundspannung für die nun folgenden Aufgaben vorbereitet.

Aufgeteilt in drei Gruppen hatten die Kinder die Möglichkeit, neben dem Bogenschießen auch als erweitertes Angebot das Blasrohrschießen kennenzulernen. Schnell fanden Sarah, Jan, Guido und unsere Neuschützin Andrea, die das Bogenschießen betreuten, sowie Eveline, die zeigte, dass auch Blasrohrschießen attraktiv ist, Zugang zu den Kindern. Mit Geduld und viel liebevoller Unterstützung gelang es, den Kindern Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. Alle waren sich einig, dass Bogenschießen aber auch das Blasrohrschießen zwar, wie einige meinten „echt schwer“, aber auch „super toll“ ist. Am Ende erhielten die Kinder für ihren unermüdlichen Einsatz – sie wollen gar nicht mehr aufhören – jeweils eine Goldmedaille und eine Teilnahmeurkunde, was große Freude auslöste.

Auch die Lehrerinnen waren zum Schluss vom Bogenschießen so „angefixt“, dass auch sie unbedingt einmal schießen wollten – ganz Profi like mit umgeschnalltem Halfter für die Pfeile und konzentriertem Gesichtsausdruck beim Schuss. Sie wurden zu Robina Hood 1 und 2 ernannt und die Kinder plädierten für eine Verleihung der Goldmedaille auch an die Lehrerinnen sowie an die Betreuerin, was wir natürlich auch gerne getan haben.

Um 11.30 verließ uns die Hilde-Heinemann-Gruppe fröhlich, unter heftigem Winken und mit dem Wunsch, wiederkommen zu dürfen. Auch für unser Team war es wieder eine gute Erfahrung: Freude schenken, bringt Freude zurück.

Die Hilda-Heinemann-Schule und wir sind überzeugt, dass dies ein sehr gutes Projekt für beide Seiten ist, das unbedingt fortgesetzt werden sollte.

Barbara Flügge-Wollenberg